Die Messung der menschlichen Intelligenz fing mit buchstäblichen Schädelmessungen im 19. Jahrhundert an und ist zur Messung des Intelligenzquotienten "fortgeschritten". Diese moderne Verdinglichung von Intelligenz führte zu einer subtilen, allumfassenden und falschen Beurteilung nach Rasse, Schicht und Geschlecht: die Unterschiede zwischen den Menschen seien hauptsächlich auf ihr Erbgut zurückzuführen, die biologische Ausstattung sei schicksalsbestimmend. Gould deckt den Kardinalfehler dieser Theorie auf, indem er schildert, wie sie entstanden ist, und die Daten, auf denen sie beruht, einer erneuten Analyse unterzieht.
Autoreninfo
Stephen Jay Gould wurde 1941 in New York geboren. Mit 26 wurde er ordentlicher Professor an der Harvard University, wo er Geologie und Zoologie lehrte. Er gilt in den USA als der am meisten gelesene Naturwissenschaftler. Sein Hauptwerk wird mit Darwins "Origin of Species" verglichen. Stephen Jay Gould starb am 20. Mai 2002. In Deutschland ist er durch zahlreiche Veröffenlichungen bekannt.
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Stephen Jay Gould wurde 1941 in New York geboren. Mit 26 wurde er ordentlicher Professor an der Harvard University, wo er Geologie und Zoologie lehrte. Er gilt in den USA als der am meisten gelesene Naturwissenschaftler. Sein Hauptwerk wird mit Darwins "Origin of Species" verglichen. Stephen Jay Gould starb am 20. Mai 2002. In Deutschland ist er durch zahlreiche Veröffenlichungen bekannt.
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