Vor 400 Jahren durchbrechen zwei Forscher die Grenzen der damals bekannten Welt: Galileo Galilei und Johannes Kepler
Galilei blickt durchs Fernrohr zu den Sternen, Kepler
entdeckt die Planetengesetze. Zur neuen Welt gehört ein neuer Himmel.
Thomas de Padova erzählt die spannende Expedition menschlichen Denkens
an der Schwelle zur Moderne
1609 baut Galileo Galilei in Padua ein
Teleskop, er entdeckt neue Gestirne, Gebirge auf dem Mond und dass sich
unmöglich alles um die Erde drehen kann. Im selben Sommer
veröffentlicht Johannes Kepler seine Planetengesetze und begründet die
moderne Himmelsphysik.
Thomas de Padova, Physiker und
Wissenschaftsjournalist, zeigt diese Epochenwende in ganz neuem Licht.
Glänzend geschrieben und gestützt auf ihren kaum beachteten,
spannungs-vollen Briefwechsel, erzählt er erstmals die ungleiche
Beziehung der beiden so unterschiedlichen Forscher: Galilei, in
künstlerischem Umfeld aufgewachsen, bastelt und experimentiert. Dem
studierten Theologen Kepler dagegen geht es um den großen Weltentwurf.
Gleichzeitig, doch jeder auf seine Art, greifen sie nach den Sternen.
Rezensionen
19.03.10
Galileo und Kepler schrieben sich gerade
eine Handvoll Briefe in 20 Jahren.
Briefe, die weniger von tiefem gedanklichen
Austausch als von gegenseitigem
Missverstehen zeugen. Eine kurze Episode,
kaum Stoff für ein Buch, mag man meinen.
Der Wissenschaftsjournalist Thomas
de Padova hat genau dieses Buch nun geschrieben
und belehrt uns eines Besseren.
Hat man sein Buch gelesen,...
23.12.09
Duelle haben Tradition. Denken wir an Wahlkämpfe, den Wilden Westen oder wissenschaftliche Dispute. Von der letztgenannten Art handelt das Buch "Das Weltgeheimnis" von Thomas de Padova.
12.09.09
Anhand des Briefwechsels zwischen Galilei und Kepler
gelingt Thomas de Padova eine neue Darstellung einer
revolutionären, viel beschriebenen Epoche.
Galileo Galilei (1564 – 1642) landet den
Coup des Jahrhunderts: Der Forscher an
der Universität in Padua hört über Umwege
von einem holländischen Teleskop, baut es
selbst nach, verbessert das Gerät gleich
mehrfach – und richtet das Ding alsbald
zum Himmel: Mond, Jupiter, Venus, Sonne.
Jedes Mal purzeln Sensationen. Um sich die
Priorität zu sichern, publiziert er seine Beobachtungen
in...
21.08.09
Eine Reise zum Anfang der modernen Astronomie
Lassen Sie einen Stein aus großer Höhe
fallen, so trifft dieser lotrecht am Erdboden
auf. Wie kann das sein, wenn sich
unser Globus doch in rasendem Tempo um
die eigene Achse dreht? Müsste sich der Boden
in der Zeit, die der Stein zum Fallen
braucht, nicht wenigstens ein Millimeterchen
verrückt haben? Dem Augenschein
nach steht die Erde still, und das Himmelzelt
dreht sich um sie.
Zwei...
Leserbewertungen
Leserbewertung: Das Weltgeheimnis
Endlich einmal eine kritische Wuerdigung Galileis UND Keplers im Jahr der Astronomie!
Telescopius