Tief im Herzen der Relativitätstheorie, der Quantenmechanik, der Stringtheorie und der modernen Kosmologie verbirgt sich ein besonderes Konzept: die Symmetrie.
Viele Jahrhunderte lang war die Symmetrie ein Thema der Kunst, der Architektur und der Musik, doch in der Mathematik führte sie bis vor kurzen ein Schattendasein. Plötzlich, zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, wurde die Symmetrie zu einem zentralen und fundamentalen Konzept in der Physik und der Kosmologie. Dieses Buch erzählt ihre Geschichte, angefangen im alten Babylon bis zur Physik des einundzwanzigsten Jahrhunderts.
Von den Babyloniern bis zur modernen theoretischen Physik
Ian Stewart definiert Symmetrie als eine Transformation, "als eine Möglichkeit, ein Objekt zu bewegen", ohne dass sich dieses Objekt in seinem Erscheinungsbild grundsätzlich ändert. Bei aller Bedeutung der Mathematik hinter der Symmetrie liegt der Kern dieser Geschichte in den auftretenden Charakteren, von einem hypothetischen babylonischen Schreiber mit einer gravierenden Mathematikangst über Évariste Galois (den Erfinder der Gruppentheorie), der mit 21 Jahren in einem Duell sein Leben verlor, und William Hamilton, dessen Heureka-Erlebnis in einem "Geistesblitz kam, der ihn zur Zerstörung einer Brücke trieb", bis zu Albert Einstein und den Quantenphysikern, die sich der Gruppentheorie und der Symmetrie bedienten, um das Universum zu beschreiben.
Inhaltsverzeichnis:
- Der Schreiber von Babylon
- Der Inbegriff der Mathematik
- Der Persische Dichter
- Der spielsüchtige Gelehrte
- Der schlaue Fuchs
- Der enttäuschte Arzt und das kränkelnde Genie
- Der glücklose Revolutionär
- Der mittelmäßige Ingenieur und der transzendente Professor
- Der trunksüchtige Randalierer
- Der Möchtegern-Soldat und der schwächelnde Bücherwurm
- Der Angestellte im Patentamt
- Ein Quantenquintett
- Der fünfdimensionale Mann
- Der Politjournalist
- Ein wilder Haufen von Mathematikern
- Die Suche nach Wahrheit und Schönheit
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