Gehirnforschung und Gottesglaube - die Auseinandersetzung des bekanntesten Theologen der Gegenwart mit dem Grenzbereich von Neurologie, Theologie, Philosophie und Anthropologie
Viele Geheimnisse des menschlichen Gehirns sind dank modernster Geräte und Methoden gelüftet. Die biochemischen Prozesse, die Denken, Lernen oder Träumen ermöglichen, sind heute recht exakt beschrieben. Aber was bleibt vom Menschen? Ist er die Summe von Nervenverschaltungen? Können wir noch sinnvoll von Seele und Bewusstsein reden? Ist der Mensch überhaupt frei? Und wie steht es um den Glauben an Gott?
Im ersten Band seines Grundlagenwerkes geht Drewermann unter Rückgriff auf die Hirnforschung auf Anatomie und Physiologie des Gehirns ein. Er erklärt wichtige Leistungen wie Lernen, Träumen, Wahrnehmen, Fühlen, Leiden und Lieben. Theologische und anthropologische Fragestellungen werden in die Darstellung einbezogen: was verbindet Konditionierung und Aberglaube, wie sieht der Zusammenhang von gestörter Wahrnehmung, Täuschung und Wahrheit aus?
Inhalt
Einleitung oder: Was Philosophen und Theologen einst über die Seele des Menschen lehrten und Naturwissenschaftler herauszufinden suchten
Der zweite Band erscheint Januar 2007. Ausgehend von Phänomenen wie Angst, Depression und Suchtverhalten fragt Drewermann in ihm nach der Seele und nach Gott. Stellen sich die uralten Fragen der Menschheit nach Gott und der Seele in Zeiten des Gottes-Gens oder Gottesmoduls völlig neu? Haben wir es mit Nebeneffekten von evolutionär ausgebildeten Hirnfunktionen zu tun?
Drewermann stellt klar, dass die Ideen »Gott«, »Freiheit« und »Unsterblichkeit« nicht obsolet sind. Die Frage nach dem Menschen und dessen Lebensfragen werden nicht neurologisch stillgestellt.
Dr. theol. Eugen Drewermann, geboren 1940, ist wohl der bekannteste Theologe der Gegenwart. Nach Entzug seiner Lehrerlaubnis und Suspension vom Priesteramt arbeitet er als Therapeut und Schriftsteller.
Viele Geheimnisse des menschlichen Gehirns sind dank modernster Geräte und Methoden gelüftet. Die biochemischen Prozesse, die Denken, Lernen oder Träumen ermöglichen, sind heute recht exakt beschrieben. Aber was bleibt vom Menschen? Ist er die Summe von Nervenverschaltungen? Können wir noch sinnvoll von Seele und Bewusstsein reden? Ist der Mensch überhaupt frei? Und wie steht es um den Glauben an Gott?
Im ersten Band seines Grundlagenwerkes geht Drewermann unter Rückgriff auf die Hirnforschung auf Anatomie und Physiologie des Gehirns ein. Er erklärt wichtige Leistungen wie Lernen, Träumen, Wahrnehmen, Fühlen, Leiden und Lieben. Theologische und anthropologische Fragestellungen werden in die Darstellung einbezogen: was verbindet Konditionierung und Aberglaube, wie sieht der Zusammenhang von gestörter Wahrnehmung, Täuschung und Wahrheit aus?
Inhalt
Einleitung oder: Was Philosophen und Theologen einst über die Seele des Menschen lehrten und Naturwissenschaftler herauszufinden suchten
- Die "klassische" Lehre der Theologie von der Seele oder: Aporien der Metaphysizierung eines mythischen Bildes
- Der Empirismus des 18. Jahrhunderts und die Befreiung von antik-mittelalterlichen Vorstellungen oder: Von Galen zu Gall
- Läsionsforschung und Tierexperimente im 19. und 20. Jahrhundert
- Die Wiederkehr der uralten Frage nach "Person" und "Seele" oder: Zwischen Dualismus, Buddhismus, Idealismus, Psychoanalyse und Materialismus
- Eine kleine Übersichtskunde vom Gehirn
- Der Hirnstamm nebst dem Kleinhirn, den Nuclei der wichtigsten Neurotransmitter sowie den Basalganglien
- Zwischenhirn und limbisches System
- Das Endhirn
- Von Neuronen, Synapsen und Neurotransmittern
- Entwicklung und Plastizität des Gehirn
- Lernen und Erinnern
- Die Welt der Träume oder: Ein strittiges Thema als methodischer Testfall
- Von Wahrnehmung und Wahrheit
- (An)Trieb und Motivation am Beispiel von Temperaturregulation und Nahrungsaufnahme
- Schmerz, Lust und Drogensucht
- Emotionen oder: Von Aggression, Beschwichtigung und Liebe
- Angst oder: Ein Fahrstuhl durch die Existenz
Der zweite Band erscheint Januar 2007. Ausgehend von Phänomenen wie Angst, Depression und Suchtverhalten fragt Drewermann in ihm nach der Seele und nach Gott. Stellen sich die uralten Fragen der Menschheit nach Gott und der Seele in Zeiten des Gottes-Gens oder Gottesmoduls völlig neu? Haben wir es mit Nebeneffekten von evolutionär ausgebildeten Hirnfunktionen zu tun?
Drewermann stellt klar, dass die Ideen »Gott«, »Freiheit« und »Unsterblichkeit« nicht obsolet sind. Die Frage nach dem Menschen und dessen Lebensfragen werden nicht neurologisch stillgestellt.
Dr. theol. Eugen Drewermann, geboren 1940, ist wohl der bekannteste Theologe der Gegenwart. Nach Entzug seiner Lehrerlaubnis und Suspension vom Priesteramt arbeitet er als Therapeut und Schriftsteller.