- Was wissen wir heute über die neuronalen Strukturen und Prozesse, die normalem und gestörtem Erleben und Verhalten zu Grunde liegen?
- Welche Schlussfolgerungen ergeben sich für die Praxis der Psychotherapie, wenn man ihre Problemstellungen und den therapeutischen Veränderungsprozess aus einer neurowissenschaftlichen Perspektive betrachtet?
Psychische Störungen sind Reaktionen auf schwerwiegende Verletzungen der menschlichen Grundbedürfnisse. Ihre neuronalen Grundlagen reichen über die Störung selbst hinaus und müssen mitbehandelt werden, um ein möglichst gutes Therapieergebnis zu erzielen. Daraus ergibt sich ein neues Bild von den Aufgabenstellungen und Möglichkeiten der Psychotherapie. Der Band vermittelt die relevanten Erkenntnisse der Neurowissenschaften und formuliert konkrete Leitlinien für eine neurowissenschaftlich fundierte Therapiepraxis.
Prof. Dr. Klaus Grawe, geboren 1943, 1963 - 1968, seit 1979 Inhaber des Lehrstuhls für Klinische Psychologie und Leiter der Psychotherapeutischen Praxisstelle der Universität Bern, seitdem Schwerpunkt ambulante Psychotherapie.
Rezensionen
09.06.05
Wie Neurowissenschaften und Psychotherapie voneinander lernen können
"Psychotherapie wirkt, wenn sie wirkt, darüber, dass sie das Gehirn verändert. Wenn sie das Gehirn nicht verändert, ist sie auch nicht wirksam." Dieses Statement definiert am treffendsten das Kredo von Klaus Grawes "Neuropsychotherapie". Der an der Universität Bern tätige Psychologieprofessor versucht mit Hilfe der neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften, psychische Störungen und die...
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