In seinen Neurobiologischen Überlegungen erläutert Wolf Singer die Entwicklung und Architektur des Gehirns. Schon bei der scheinbar einfachen Frage, über welche neuronalen Leistungen wir ein Gesicht in der Menge erkennen, werden wir in einen Abgrund geworfen von Wissen, Vermutungen, Hypothesen und Rätseln. Singer zeigt, dass selbst der "freie Wille", die Freiheit des Menschen, nur als Illusion zu haben ist. Wenn der Neurophysiologe John Eccles über die Grundbedingung aller Wissenschaften schreibt: "Wir wissen nicht, wir raten", so lässt uns Singer an diesem großen "Raten" teilhaben und zeigt, wie es zugeht, wenn das Gehirn das Gehirn verstehen will. Und das wiederum kann (für unser Gehirn) ein Genuss sein!
"Es gibt im Gehirn keinen einzelnen Ort, wo alle Informationen zusammenlaufen, wo aus den verschiedenen Sinnessignalen schlüssige Bilder der Welt gefertigt werden, wo Entscheidungen fallen, wo das Ich "Ich" sagt. Stattdessen sehen wir uns einem extrem dezentral organisierten System gegenüber, in dem an vielen Orten gleichzeitig visuelle, auditorische oder motorische Teilergebnisse erarbeitet werden. Und diese koordiniert das Gehirn auf recht geheimnisvolle Weise zu einer zusammenhängenden Deutung von Welt. Wie es kommt, dass dieses System auch über sich selbst Protokoll führt, so dass es sich seiner selbst bewusst wird, zählt zu den faszinierendsten philosophischen Fragen unserer Zeit."
Inhalt:
Wolf Singer, geboren 1943, ist Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main.
"Hirnforschung im Hörbuch - funktioniert das? Ganz ausgezeichnet sogar, wenn der Frankfurter Neurobiologe Wolf Singer die Fragen stellt und sie dann auch gleich beantwortet. In freier Rede und äußerst anschaulich, so, wie es seine Art ist... Einge gelungene CD!"
Knut Cordsen, Bayern 2 Radio Hörbuch-Magazin
Eine Hörprobe im Real-Player-Format finden Sie hier.
"Wolf Singer, Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, ist eine Ausnahmefigur. Nicht nur, dass er zu den angesehensten deutschen Wissenschaftlern gehört, in dem Herausgebergremium fast jeder zweiten Fachzeitschrift zur Hirnforschung sitzt und zum Beraterkreis des Vatikans gehört. Er versteht sich auch auf die - in Deutschland höchst seltene - Kunst, seine Forschung verständlich darzustellen."
Aus DIE ZEIT
Lesen Sie den vollständigen ZEIT-Artikel über Wolfgang Singer unter dem Link: Denker des Denkens
"Es gibt im Gehirn keinen einzelnen Ort, wo alle Informationen zusammenlaufen, wo aus den verschiedenen Sinnessignalen schlüssige Bilder der Welt gefertigt werden, wo Entscheidungen fallen, wo das Ich "Ich" sagt. Stattdessen sehen wir uns einem extrem dezentral organisierten System gegenüber, in dem an vielen Orten gleichzeitig visuelle, auditorische oder motorische Teilergebnisse erarbeitet werden. Und diese koordiniert das Gehirn auf recht geheimnisvolle Weise zu einer zusammenhängenden Deutung von Welt. Wie es kommt, dass dieses System auch über sich selbst Protokoll führt, so dass es sich seiner selbst bewusst wird, zählt zu den faszinierendsten philosophischen Fragen unserer Zeit."
Inhalt:
- Bemerkungen zur Evolution des Gehirns
- Eine kurze Geschichte der Hirnforschung
- Zwei unterschiedliche Beschreibungssysteme
- Das Problem des freien Willens
- Bindungsprobleme
- Die Verlässlichkeit unserer Sinnessysteme
Wolf Singer, geboren 1943, ist Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main.
"Hirnforschung im Hörbuch - funktioniert das? Ganz ausgezeichnet sogar, wenn der Frankfurter Neurobiologe Wolf Singer die Fragen stellt und sie dann auch gleich beantwortet. In freier Rede und äußerst anschaulich, so, wie es seine Art ist... Einge gelungene CD!"
Knut Cordsen, Bayern 2 Radio Hörbuch-Magazin
Eine Hörprobe im Real-Player-Format finden Sie hier.
"Wolf Singer, Direktor des Frankfurter Max-Planck-Instituts für Hirnforschung, ist eine Ausnahmefigur. Nicht nur, dass er zu den angesehensten deutschen Wissenschaftlern gehört, in dem Herausgebergremium fast jeder zweiten Fachzeitschrift zur Hirnforschung sitzt und zum Beraterkreis des Vatikans gehört. Er versteht sich auch auf die - in Deutschland höchst seltene - Kunst, seine Forschung verständlich darzustellen."
Aus DIE ZEIT
Lesen Sie den vollständigen ZEIT-Artikel über Wolfgang Singer unter dem Link: Denker des Denkens