"Die Tiefe der Emotionen und die existenzielle Betroffenheit der Opfer wird zu einem literarischen Werk, dessen Tragik sich kein Leser entziehen kann." Die Welt
Das Erlebnis der Tschernobyl-Katastrophe ist, so S. Alexijewitsch, etwas, »wofür wir noch kein System von Vorstellungen, noch keine Analogien oder Erfahrungen haben, ... wofür nicht mal unser ganzes inneres Instrumentarium ausreicht«. Das hat sich auch heute — 25 Jahre danach — noch nicht geändert.
Swetlana Alexijewitsch hat über mehrere Jahre mit Menschen gesprochen, für die die Katastrophe zum zentralen Ereignis ihres Lebens wurde. So sind eindringliche psychologische Porträts entstanden, literarisch bearbeitete Monologe, die von Menschen berichten, die sich ihre Zukunft in einer Welt der Toten aufbauen mussten.
Die Autorin Swetlana Alexijewitsch , 1948 in der Ukraine geboren, ist eine der wichtigsten Zeitzeugen der postsowjetischen Gesellschaft. Ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.
Das Erlebnis der Tschernobyl-Katastrophe ist, so S. Alexijewitsch, etwas, »wofür wir noch kein System von Vorstellungen, noch keine Analogien oder Erfahrungen haben, ... wofür nicht mal unser ganzes inneres Instrumentarium ausreicht«. Das hat sich auch heute — 25 Jahre danach — noch nicht geändert.
Swetlana Alexijewitsch hat über mehrere Jahre mit Menschen gesprochen, für die die Katastrophe zum zentralen Ereignis ihres Lebens wurde. So sind eindringliche psychologische Porträts entstanden, literarisch bearbeitete Monologe, die von Menschen berichten, die sich ihre Zukunft in einer Welt der Toten aufbauen mussten.
Die Autorin Swetlana Alexijewitsch , 1948 in der Ukraine geboren, ist eine der wichtigsten Zeitzeugen der postsowjetischen Gesellschaft. Ihre Bücher wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung.
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