Warum existieren wir? Neue Antworten auf die letzten Fragen des Seins"Um das Universum auf fundamentalster Ebene zu verstehen, müssen wir nicht nur wissen, wie sich das Universum verhält, sondern auch, warum.
- Warum gibt es etwas und nicht einfach nichts?
- Warum existieren wir?
- Warum dieses besondere System von Gesetzen und nicht irgendein anderes?
Das ist die letztgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. Wir werden versuchen, sie in diesem Buch zu beantworten."
Stephen Hawking
Inhalt:- Das Geheimnis des Seins
- Die Herrschaft des Gesetzes
- Was ist Wirklichkeit?
- Alternative Geschichten
- Die Theorie von Allem
- Unser Universum wählen
- Das scheinbare Wunder
- Der große Entwurf
Über die Autoren:
Stephen Hawking wurde 1942 geboren. 1962 erfuhr der junge Student, dass er an einer unheilbaren Erkrankung leide und nur noch wenige Monate zu leben habe. Trotz dieser schrecklichen Diagnose setzte er seine Studien fort und ging an die Universität Cambridge, wo ihm freie Hand für seine einflussreichen Arbeiten insbesondere über Schwarze Löcher gegeben wurde.
Leonard Mlodinow ist Physiker und lehrt Wahrscheinlichkeitsrechnung und Statistik am renommierten California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena.
Rezensionen
09.08.11
Ungeduldig nimmt er die Theorie von Allem vorweg.
Niemand verkörpert die theoretische
Physik so sinnfällig wie Stephen
Hawking. Obwohl sein Leib durch
eine unheilbar fortschreitende Krankheit
zu fast völliger Bewegungslosigkeit
verurteilt ist, bleibt sein Geist unermüdlich
regsam. Mit den Pupillen steuert er
einen Sprachcomputer, dessen Automatenstimme
stets originelle und oft
witzige Sätze zu Grenzfragen der modernen
Physik äußert....
28.09.10
Die Frage "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" beschäftigte nicht nur Douglas Adams, sondern wohl auch den ganzen Rest der Menschheit. Stephen Hawking und Leonard Mlodinow suchen nach der Antwort in ihrem Buch "Der große Entwurf".
Leserbewertungen
@Vorredner
Sowas kommt durch ungenaues Übersetzten zustande...ich denke, dass dies kaum ein fehler von Hawking, Mlodinow war.
Trotzdem ein grandioses Buch
Felix
Hawkings Irrtum
Die Philosophie ist nicht tot! Im Gegenteil, es gibt ihn noch, den großen metaphysisch-ontologischen Weltentwurf, der v o r dem Urknall ansetzt. Der Philosoph Wolfgang Sohst hat ein solches Modell geschaffen und es Prozessontologie genannt (siehe sein Buch "Prozessontologie: Ein systematischer Entwurf der Entstehung von Existenz"). Hawking mag auf seinem Gebiet ein Genie sein, aber er hat noch nicht gemerkt, dass die Zeiten einer rein naturwissenschaftlich-positivistischen Welterklärung allmählich zu Ende gehen. Übrigens ist auch ein so rational und atheistisch daherkommender Forscher wie Hawking nicht frei von hyperrationalen, ja sogar mythischen Spekulationen. Wie sonst könnte er allen Ernstes in seinem Buch behaupten, es gäbe Millionen von Universen und unseres sei nur eins davon, eine Randnotiz der Weltgeschichte sozusagen. Bewiesen hat das noch keiner. Unsere Kosmologen brächen sich keine Zacken aus ihren genialen Kronen, wenn sie ihre hochspekulativen Hypothesen nicht als Gewissheiten verkaufen würden, sondern als das, was sie wirklich sind: nämlich Glaubenssache.
Milena Mühl
Stundenkilometer
Ich denke,
diese falsche Einheit ist einer fehlerhaften Übersetzung zuzuschreiben, und nicht den Autoren ...
In der englischen Version ist es bestimmt richtig, darauf würde ich wetten ;-)
Schlaumeier
Hobbyastronom liest Stephen W. Hawking, L. Mlodinow
Dieses Buch ist für Leser, die mit Kosmologie , Quantenphysik und Relativitätstheohrie noch kaum in Brührung gekommen sind , sicher äusserst unverständlich. Doch wer populärwissenschaftliche Einführungsbücher konsumiert und kein Hochschulstudium
abgeschlossen hat , kann trotzdem bei äussester Konzentration den Ausführungen zum Teil folgen.
Auf alle Fälle ist dieses Buch sehr empfehlenswert, auch wenn man einigen Passagen nicht unbedingt ganz folgen kann, lohnt sich die mehrmalige Durcharbeitung.
Kurt Faulhammer
Stephen Hawking & Leonard Mlidinow
Dieses Buch ist ein anspruchsvolles Buch und erfordert hohe Anforderungen an den Leser, was ein Mitdenken erfordert. Leider wird auf Seite 29 rechte Spalte fünfte Zeile von unten die Geschwindigkeitsangabe: " 30 Stundenkilometer" verwendet.
Die Geschwindigkeit ist nicht das Produkt aus Zeit und Entfernung. Dieser fälschliche Ausdruck dürfte einem Physiker nicht passieren. Leider hat sich diese Bezeichnung in fast allen Medien eingebürgert und sollte ein für allemal klar als Quotient, nämlich "Kilometer pro Stunde" in aller Munde sein. --- Trotzdem die höchste Bewertung!!!
H. Fabritz