Eine monumentale Bestandsaufnahme des Lebens im Meer
Das Jahr 2010 markiert den Abschluss eines gewaltigen internationalen Forschungsprojekts zur Biologie der Meere, des Census of Marine Life. Diese umfassende „Volkszählung in den Weltmeeren" hat nicht nur Hunderte zuvor völlig unbekannter Lebensformen ans Licht gebracht, sondern auch gezeigt, wie unvollständig unser Wissen über die biologische Schatzkammer der Ozeane bislang war. Das vorliegende Buch vermittelt dreierlei: die Faszination moderner Meeresforschung, atemberaubende Einblicke in die Lebenswelt der Ozeane und ein Gefühl für die Dringlichkeit des Schutzes dieses einmaligen Ökosystems.
Inhalt:
I Was lebte im Meer?
Aus dem Vorwort von Sylvia Earle:
"In einem außergewöhnlichen Modell internationaler Zusammenarbeit mit einem einzigen Ziel haben die mehr als 2000 Wissenschaftler des Census of Marine Life alte Aufzeichnungen studiert, sind in die heutigen Meere hinabgetaucht und haben Szenarien für die Zukunft entwickelt. Zusammen haben sie uns ein unbezahlbares Geschenk gemacht: ein erweitertes und verbessertes Verständnis vom Leben im Meer und seiner Bedeutung für all das, für das sich Menschen interessieren – Gesundheit, Wirtschaft, Sicherheit und, am wichtigsten, einen Planeten, der für uns lebenswert ist. Nun liegt aus einem Jahrzehnt der Forschung ein Destillat ihrer Herkulesarbeit vor, von den Autoren und Beteiligten wunderbar illustriert und wortgewandt formuliert. Manche werden Schatzkammer Ozean als wertvolles Nachschlagewerk schätzen, andere als Ort dramatischer Abenteuer. Die Bilder allein werden viele veranlassen, ihre Vorstellungen über die erstaunliche Formenvielfalt zu revidieren, die es innerhalb der Definitionsgrenzen eines Auges, eines Herzens, eines lebendigen Organismus gibt. Die grundlegenden Ähnlichkeiten alles Lebendigen – den Menschen eingeschlossen – werden sichtbar, die Verwunderung über die unendlichen Möglichkeiten der Vielfalt bleibt: von den Großgruppen der Lebewesen bis hin zu den individuellen Flecken und Formen, die jede Sardine, jede Salpe und jeden Seestern von jedem anderen Vertreter ihrer Art unterscheiden. Vor allem aber wecken die erreichten Wissensfortschritte und das neu gewonnene Bewusstsein für die Größenordnung des noch zu Entdeckenden die Hoffnung, dass das große Zeitalter der Meeresforschung – und des Meeresschutzes – gerade erst beginnt."
Das Jahr 2010 markiert den Abschluss eines gewaltigen internationalen Forschungsprojekts zur Biologie der Meere, des Census of Marine Life. Diese umfassende „Volkszählung in den Weltmeeren" hat nicht nur Hunderte zuvor völlig unbekannter Lebensformen ans Licht gebracht, sondern auch gezeigt, wie unvollständig unser Wissen über die biologische Schatzkammer der Ozeane bislang war. Das vorliegende Buch vermittelt dreierlei: die Faszination moderner Meeresforschung, atemberaubende Einblicke in die Lebenswelt der Ozeane und ein Gefühl für die Dringlichkeit des Schutzes dieses einmaligen Ökosystems.
Inhalt:
I Was lebte im Meer?
- Das Bekannte, das Unbekannte und das, was wir nie wissen werden
- Ein Bild der Vergangenheit
- Neue Technologien in der Meeresforschung
- Meerestiere als Beobachter
- Das Schwinden der Eisozeane
- Unerwartete Diversität an den Küsten
- Unerforschte Ökosysteme: Hydrothermalquellen, kalte Quellen, Seamounts und Tiefsee-Ebenen
- Das Geheimnis neuer Lebensformen wird enträtselt
- Versuch einer Zukunftsvorhersage
- Die Zukunft des Lebens im Meer
Aus dem Vorwort von Sylvia Earle:
"In einem außergewöhnlichen Modell internationaler Zusammenarbeit mit einem einzigen Ziel haben die mehr als 2000 Wissenschaftler des Census of Marine Life alte Aufzeichnungen studiert, sind in die heutigen Meere hinabgetaucht und haben Szenarien für die Zukunft entwickelt. Zusammen haben sie uns ein unbezahlbares Geschenk gemacht: ein erweitertes und verbessertes Verständnis vom Leben im Meer und seiner Bedeutung für all das, für das sich Menschen interessieren – Gesundheit, Wirtschaft, Sicherheit und, am wichtigsten, einen Planeten, der für uns lebenswert ist. Nun liegt aus einem Jahrzehnt der Forschung ein Destillat ihrer Herkulesarbeit vor, von den Autoren und Beteiligten wunderbar illustriert und wortgewandt formuliert. Manche werden Schatzkammer Ozean als wertvolles Nachschlagewerk schätzen, andere als Ort dramatischer Abenteuer. Die Bilder allein werden viele veranlassen, ihre Vorstellungen über die erstaunliche Formenvielfalt zu revidieren, die es innerhalb der Definitionsgrenzen eines Auges, eines Herzens, eines lebendigen Organismus gibt. Die grundlegenden Ähnlichkeiten alles Lebendigen – den Menschen eingeschlossen – werden sichtbar, die Verwunderung über die unendlichen Möglichkeiten der Vielfalt bleibt: von den Großgruppen der Lebewesen bis hin zu den individuellen Flecken und Formen, die jede Sardine, jede Salpe und jeden Seestern von jedem anderen Vertreter ihrer Art unterscheiden. Vor allem aber wecken die erreichten Wissensfortschritte und das neu gewonnene Bewusstsein für die Größenordnung des noch zu Entdeckenden die Hoffnung, dass das große Zeitalter der Meeresforschung – und des Meeresschutzes – gerade erst beginnt."
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