4., aktualis. u. erg. Aufl. 2011. 440 S. 22 cm. 660g.
Einband: Kartoniert
Verlag: Patmos
ISBN: 9783843600132
Produktart: Sachbuch
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Das Herz steht still, die Atmung ist ausgefallen. Die Diagnose lautet: klinisch tot.
Kann man in einem solchen Zustand noch etwas wahrnehmen?
Ja – sagt der Kardiologe Pim van Lommel. Denn Millionen von Menschen, die eine solche Phase überlebten, berichten von Nahtoderfahrungen. Van Lommel illustriert seine Untersuchungen mit eindringlichen Erfahrungsberichten. Seine Erkenntnisse sind spektakulär und stellen die bisher üblichen Erklärungsmodelle in Frage: Denn selbst wenn das Gehirn nachweislich nicht mehr funktioniert, können Menschen ein klares Bewusstsein erfahren – eine Erkenntnis, die uns zwingt, über Leben und Tod neu nachzudenken.
Der Autor Pim van Lommel, geboren 1943, war als Kardiologe in leitender Position im Rjinstate Krankenhaus in Arnheim tätig. Seit 1986 untersucht er Nahtoderfahrungen aus wissenschaftlicher Sicht.
"Gibt es ein Leben nach dem Tod?" und "Was ist Bewusstsein?" sind die zentralen Fragen im Buch "Endloses Bewusstsein" von dem niederländischen Kardiologen Pim van Lommel. Er gibt anhand seiner Forschung über Nahtoderfahrungen (NTE) Antworten, die sich im Spannungsfeld von Wissenschaft und Spiritualität bewegen.
Van Lommel und seine Kollegen veröffentlichten im Dezember 2001 in der...
Ich persönlich finde dieses Thema sehr interessant. Ich studiere Psychologie / Kognitive Neurowissenschaften und habe hierzu schon einen Kurs besucht. Dort gab es die Diskussion, ob diese Erlebnisse wirklich echt sind oder nur eine Abspiegelunge der letzen neurochemischen Stoffe die unser Gehirn im Sterben "rausschmeisst". Nehmen wir mal eine Vergiftung an, der Körper, vielmehr sein Abwehrsystem wird dann bestimmte Neurotransmitter und Hormone produzieren und abgeben um die Vergiftung zu bekämpfen. Das ist zB Adrenalin um den Körper in eine höhere Alarmbereitschaft zu versetzen und Serotonin, das die Neurotransmission erhöht. Freiwerden von diesen Stoffen hat auf unser Gemüt und auf das Gefühl unseres Körpers große Einflüsse.
Viele, die sich mit dem Thema beschäftigen sprechen davon, das im Sterben u.a. von der sog. Zirbeldrüse ein Stoff abgegeben wird die dem Halluzinogen DMT (Dimethyltriptamid) sehr ähnlich ist. Dieser auch in Pflanzen vorkommende Stoff wird und wurde von Schamanen genutzt für ihre Vision und ist auch bekannt für beeindruckende halluzinogene Erfahrungen. Wenn ich mir anschaue was die Leute sagen die diese Nahtoderfahrungen hatten, finde ich, das dies einer Dorgenerfahrung recht ähnlich klingt (zB Gefühle von Einheit, Liebe, aufgehoben sein, andere Realitäten..). Ich hatte das Glück einen recht offenen Professor zu haben der diese Themen in dem genannten Kurs erläutert hat. Sind also Nahtoderfahrungen Produkt eines sterbenden Hirns das alles tut um sich zu retten und als Nebeneffekt diese Visionen?
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